Komödie in 3 Akten von Wolfgang Hildesheimer

Die Geschichte der schönen und grausamen chinesischen Kaisertochter Turandot basiert auf einem alten persischen Märchen: Turandot widersetzt sich ihrem Vater, der sie verheiraten will. Sie will sich ihre Freiheit und Selbständigkeit bewahren. Nur unter der Bedingung, dass ein Bewerber in der Lage ist, drei – wie sie meint – unlösbare Rätsel zu lösen, ist sie bereit nachzugeben. Wer versagt, verliert sein Leben. Von ihrer Schönheit angezogen, wagen viele Prinzen die gefährliche Prüfung – und scheitern – bis endlich einer die Prinzessin besiegt und ihr Herz gewinnt.

 

     

Viele Autoren und Komponisten haben sich im Laufe der Jahrhunderte dieses Stoffs angenommen, z.B. der italienische Dichter Gozzi, Schiller, Brecht, Busoni, Puccini u.a.

Im Gegensatz zum Märchen von der Prinzessin Turandot, das – kurz gesagt – mit dem Sieg der Liebe endet, hat Hildesheimer eine geistreiche, unglaublich amüsante, aber bitterböse Komödie geschrieben. Auf geradezu respektlose Weise werden bei ihm Missstände, Korruption, Intrigen und Machtgerangel am kaiserlichen Hof vorgeführt. Auch bei Hildesheimer wird Turandot schließlich besiegt. Ob man allerdings das, wohin dieser Sieg führt, als ein „Happy end“ bezeichnen kann, darf der Zuschauer selbst entscheiden.

 

 

Premiere 31.03.2011

Aufführungen im März, April und Mai 2011

 

Mitwirkende

Der Kaiser von China   Karl Sebastian Schlatterer
Prinzessin Turandot, seine Tochter   Sarah Möger
Liang, Turandots Sklavin   Gundula Schroeder
Pnina, Turandots Sklavin   Uschi Rocke
Tse, Oberrichter   Klaus Kohl
Hü, Kanzler   Peter Meurer
Der Oberpriester   Traugott Scholz
Der Vogeldeuter   Johnathan Nicolai
Die Hüterin der Heiligen Kühe   Raika Nicolai
Der falsche Prinz von Astrachan   Clint Christian Staak
Der echte Prinz von Astrachan  

Johnny H. Younès
Peter Meurer

     
Inszenierung   Gundula Schroeder
     
Bühne   Gundula Schroeder
Traugott Scholz
Ensemble
     
Beleuchtung, Ton   Nick Binzenbach
     
Souffleuse, Regieassistenz   Eva Bäuerlein
Gisela Loewe